UBL News - Woche 9 - 01.04.09



News – Shortcuts:

+++ Sieg gegen die Technik: Eine positive Mitteilung gibt es im mysteriösen CE-Fall unseres neuen Exilösterreichers. Zwar sickerte nicht durch, an was es denn nun eigentlich lag, aber nach drei von CEs überschatteten Tagen konnte man endlich mehrfach ein ‚Utah’ unter ‚Games Played’ sehen. Ist man schon gar nicht mehr gewöhnt...+++


+++ Awards: Wie bereits in der letzten Woche per Gerücht publiziert, gibt es ein neues Awardteam unter der Führung von Riddler mit seinem Adjutanten Koopa. Neben weiteren Meldungen über ein ausgebautes Awardsystem für die Zukunft, gibt es just aber direkt erst einmal die Trophäen für den Monat Februar zu vermelden.

Im Osten wären das:

Rookie of the month:







Kosta Koufos – Charlotte Bobcats


Player of the month:







Michael Redd – Chicago Bulls


Und im Westen wiederum:

Rookie of the month:







Michael Beasley – L.A Clippers


Player of the month:







Andrew Bynum – L.A. Lakers

Glückwunsch den Beteiligten. +++


+++ Sklaventreiberei: Zu mysteriösen Vorfällen kam es gestern im Bereich der Free Agents. Mehrere Spieler wurden rücksichtslos von ihren Vereinen entlassen und untereinander neu aufgeteilt. An Zufälle glaubt das zuständige Kommissariat nicht, weshalb sich der Unmut im Land häuft. Hauptkommissar S.Tudent tat in dem Fall das einzig richtige und intervenierte. Umgehend wurde versucht auch seine Spieler per Entlassung und Signing zu verhökern, damit man auch noch etwas vom Kuchen abbekommen kann... +++


+++ Ignoranz: Versucht man es nett, reagiert wohl keiner. Also gehen wir über zur Penetrationstaktik. Teamnews schreiben. Sofort. Jeder. Und nein das ist keine Bitte. Nächste Woche im Sortiment: Drohungen. +++






Who’s hot?




Golden State Warriors: Ja verdammt, wir haben es ja begriffen! Nach einer 8-0 Woche und einem Winningstreak von 14 Erfolgen, taucht Golden State bei den Top’s der Woche auf. Zum einen, weil man mit Philadelphia, Detroit und bspw. Sacramento allerlei Namenhaftes unter den Opfern findet und zum anderen, weil man seine Ruhe haben will...


Chicago Bulls: Nach zwei mal Flop ist man nun zum zweiten mal Top. Die Bulls schwimmen weiter zwischen Gut und Böse und zeigten sich mit einer 3:0 Woche mal wieder von ihrer besseren Seite. Vor allem Bogut stach da mit 17.7 Pkt, 9.0 Reb, 3.0 Ass und 2.3 Stl heraus und ersetzt den seit geraumer Zeit in einer Schaffenskrise befindlichen Redd vermehrt im Angriff.


Utah Jazz: Wer als Neuling in dieser schwierigen GM-Rezessionsphase auf den UBL Zug aufspringt und direkt innerhalb der ersten Tage 6 Spiele vom Stapel reißt, dabei sogar noch einen alteingesessenen Hasen wie den Bad-Karma-Eiswürfel besiegt und zudem sofort den nicht einfachen Fairnessguide verinnerlicht hat, ist einfach ein Hot wert. Das die erste Woche mit einem 2-4 endete, lassen wir als Schönheitsfleck nur am Rande erwähnt.






Who’s not?





Portland TrailBlazers: Zurück zum Ursprung! Oder anders gesagt: Wie gewonnen so zerronnen. Nach dem für alle schockierenden 5-1, machen die TrailBlazers wieder das, was sie schon zu Saisonbeginn so gut konnten: verlieren. Per 1-7 geht es wieder zurück in die Niederungen der Western Conference auch wenn man zur Verteidigung sagen muss, dass abgesehen von Boston und Utah, ausschließlich sichere Playoffkandidaten die Gegner waren. Aber danach kräht morgen auch bloß kein Hahn mehr.


Orlando Magic: Na das sah für die Magic auch schon einmal rosiger aus. Mit der nächsten 0:2 Woche bringt man den Losingsstreak auf 4 Spiele und gewann im kompletten Kalendermonat März nur eine Partie aus acht Versuchen. Die erneuten Playoffs sind mittlerweile schon merklich außer Reichweite. Dazu kommt der kürzlich geplatzte Deal mit den Celtics. Hast du Scheiße am Schuh, hast du Scheiße am Schuh...


Sacramento Kings: Es macht den Anschein, als zollen die Kings dem Jugendwahn etwas Tribut. Auch in dieser Woche setzte es wieder ein 1-2, bei dem man lediglich gegen die neuerlich wieder stümpernden TrailBlazers mit exakt einem Punkt Vorsprung gewann. Genau genommen gewann das Überraschungsteam des Saisonstarts damit nur eine der letzten sechs Begegnungen. Die anfänglich fast schon sicher gebuchte Divisionskrone ist somit wieder in weiter Ferne gerückt.



UBL Interview
Folge 6: DaRealTeddy


McLean:
Die Warriors sind aktuell das Team der Stunde und insofern Teddy unser Gesprächspartner. Nach einem desolaten Saisonstart setzte es einen Winningstreak der aktuell bei 14 Siegen steht. Wie kam es zu diesem Umschwung? Es ist immer wieder etwas von einer "unfairen und dreckigen Zonenedefense" zu hören.

DaRealTeddy:
Naja die Worte ‘unfair’ und ‘dreckig’ sind da denk ich doch ein wenig falsch formuliert. Hart arbeitende trifft’s da denk ich eher. Nun ja der Umschwung kam damit, dass man sich nach dem desolaten 3-6 Start eine Pause gegönnt hat und den Spielern das predigte, was uns in der Vergangeheit so stark gemacht hat: unsere Defense! Mittlerweile hängt sich jeder defensiv voll rein und das merkt man einfach in der Zonendefense. Zudem scheint sich das Team nach den vielen personellen Änderung endlich gefunden und eingespielt zu haben. Somit läuft’s offensiv natürlich auch flüssiger.

McLean:
Mit Verlaub, aber man bekam auch den Eindruck, dass man sich nunmehr mit der Brechstange ins Rampenlicht spielen wollte, wurden die Warriors bis dato doch konsequent im Zusammenhang mit positiven Nachrichten im wöchentlichen Magazin umschifft. Brauchen Sie ab und an ein par Streicheleinheiten in Form von Ruhm und Respekt?

DaRealTeddy:
Man muss das so sehen: Wenn man Positives über sich liest, steigert es das Selbstvertrauen enorm und jeder sollte wissen, wie schwer es ist gegen einen Gegner mit hohem Selbstvertrauen zu gewinnen. Wenn man dann natürlich nur negative Presse liest, zieht das einen runter und man bekommt Selbstzweifel. Stimmt das, was geschrieben wird, bin ich so schlecht und solche Gedanken eben. Aber ich denke wir haben das in den Griff bekommen.

McLean:
(Memo an mich selbst: Vor der Rückrundenpartie schlechte Presse streuen.)
Kommen wir zu einem aktuellen Thema. Auch Sie sind in die merkwürdigen Machenschaffen des Menschenhandelkartells im FA Forum verstrickt. Können Sie uns als Insider erklären, was es mit diesem mysteriösen Vorgehen auf sich hat? Wird bewusst versucht sich um das erschaffene Ordnungsgerüst von Kommissar S.Tudent herumzumanövrieren?

DaRealTeddy:
Nun gut, das ich darin verstrickt bin steht außer Frage, allerdings muss ich sagen, dass ich ja nur auf das Angebot des 48-ikztiwoN (Name ist der Redaktion bekannt, aber wurde aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht) eingegangen und wenn das anderen Leuten nicht passt oder sie stört, kann ich ja nichts dafür. Wenn dir einer 100 € schenken will, sagst du ja auch nicht nein, oder?

McLean:
100€? Wo ist denn da bei diesem geringfügigen Handgeld die Relation zum angerichteten Schaden. Zum einen müssen Sie es von der menschlichen Seite sehen, da Sie schließlich einigen Bits und Bytes die Existenz nehmen und sie willkürlich vor die Tür setzen und zum anderen sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie mit der von Ihnen kürzlich losgetretenen Entlassungswelle nicht einen Flächenbrand ausgelöst haben. Ein schlechtes Gewissen ist Ihnen wohl fremd?

DaRealTeddy:
Das war doch nur ein Beispiel, die Relation zwischen beiden Dingen habe ich natürlich nicht berücksichtigt. Zum einen muss man natürlich sagen tut es einem schon Leid für die Kleinen, aber was soll ich machen? So ist halt das Business hier! Wer keine Eier zeigt und durchgreift, der ist halt nunmal am unteren Ende der Nahrungskette! Und bitte wo soll ich denn die Entlassungswelle ausgelöst haben? Ich habe von Salmons erfahren und dann gewisse Dinge in die Wege geleitet, um ihn in den Golden State zu lotsen. Nicht mehr und nicht weniger.

McLean:
Wo wir gerade bei stümperhaften Managerentscheidungen sind. Stoudemire wurde schon die komplette Saison wie Sauerbier angeboten und gefühlt wurde fast täglich mein guter Bekannter und Ihr Tradeorakel – naeLcM – mit immer neuen abstrusen Tradevorschlägen gegen allerlei Unkraut torpediert. Geschehen ist bisher nichts. Woran liegt es?

DaRealTeddy:
Sie sprechen hier ein Thema mit 2 Gesichtern an. Zum einen ist Amare natürlich ein herausragender Spieler, jedoch schafft er es irgendwie nicht ganz in jedem Spiel sein volles Potenzial abzurufen. Dies war natürlich vor allem in der Anfangszeit der Saison fatal, als es eben noch nicht so lief. Von vielen Seiten wurde er als Problemfall genannt, allerdings denke ich im Nachhinein, dass es ein Problem der Mannschaft und vor allem des Trainers war. Der Trade von ihm ist aktuell kein Thema mehr. Zwar war er während des Winning Streaks auch nicht immer stark, was aber eher an der mageren Spielzeit, als an seinem Können lag. Man möchte ihn so gut es geht schonen für wichtige Spiele und die Playoffs. Zu naeLcM kann ich nur eins sagen: Ich habe ihm natürlich auch jedes noch so erbärmliche Angebot an den Kopf geworfen nur damit ich mir wieder eine seiner Schimpftriaden anhören konnte!

McLean:
Kommen wir zum Schluss noch einmal zur laufenden Saison und auch wenn die Warriors gerade oben auf sind – realistisch betrachtet ist man in den Playoffs doch mehr oder weniger wieder nur das Kanonenfutter für die Memphis’ und Houston’s im westlichen Teil des Landes. Oder ist dieser Schein etwa doch trügerisch?

DaRealTeddy:
Memphis ist natürlich das Maß aller Dinge im Westen und Houston ist auch nicht weit dahinter. Dennoch denke ich, dass beide schlagbar sind, vor allem Houston hat Qualität mit Blick auf die Mannschaft verloren, in Relation zum letzten Jahr. Zudem habe ich mit Mason ja einen Ex-Grizzlie auf meiner Seite, der seinem alten Arbeitgeber gerne in den ***** treten würde. Aber vielleicht trifft man gar nicht auf die beiden oben genannten in den Playoffs. You never know!

McLean:
Äh...wenn es wieder zu einem Erstrundenaus ihrerseits kommt sicherlich nicht...
Aber nungut. Abschließend danke ich für das Interview und es sei auch Ihnen die Möglichkeit eingeräumt noch ein par Grußworte in die UBL Welt zu versenden. Schließlich müssen Sie ihre letzten Minuten Ruhm genießen. Weitere wird es hinsichtlich explodierendem Selbstvertrauens nämlich nicht mehr geben können.

DaRealTeddy:
Ich werde sie an Ihren letzten Satz erinnern, wenn Sie das nächste mal auf der Matte stehen. (zwinkert)
Ich möchte McLean ganz herzlichst grüßen, meinen damaligen UBL-Rookie Kollegen. Dann natürlich Ben, Amish, Daywalker, quasi diejenigen die die Scheiße hier mit mir schmeißen, wenn S.Tudent mal wieder nicht da ist. Dann noch Bonzo der mich immer zum lachen bringt. Luggi der mich gegenteilig mit unseren Tradeverhandlungen zur Verzweiflung bringt. Den Ösi für das bisher geilste Seasongame gestern Abend. Und ansonsten alle anderen die vergessen worden sind!


by McLean
01 Apr 2009 UBL Aktuell das Magazin News by UBL

UBL News - Woche 8 - 25.03.09






Who’s hot?




Philadelphia 76ers: Und da sind sie zum wiederholten mal. Von der geschätzten Eintagsfliege, hin zum sicheren Top 4 Team und nun zum Favoriten auf die Krone im Osten. Schneller Fortschritt für die vorher drei Spielzeiten dahindümpelnden 76ers. In dieser Woche gab es nun die Krönung mit einem 3:0, bei dem man nicht nur den Ex-Champion aus Houston besiegte, sondern auch die direkte Ost-Titelkonkurrenz aus Toronto. Respekt.


Portland TrailBlazers: Nanu? 5-1 Woche der TrailBlazers beim Comeback und keiner (GM vermutlich eingeschlossen) weiß wohl warum. Dabei gab es sogar einen Sieg gegen Houston. Portland insofern doch wieder mit Aussichten auf den angestrebten 8. Platz im Westen. Sachen gibt’s...


Oklahoma City Thunder: Nach der Top-Saison im Vorjahr dümpelt man bis dato so etwas durch die Saison. Weder Fisch noch Fleisch, wobei zeitweise sogar das Playoffziel in Gefahr gerät. Insofern tut die 2-1 Woche gut, besiegte man dabei doch unter anderem die direkte Playoffkonkurenz aus Hollywood.






Who’s not?





Toronto Raptors: In ihrer aktivsten Woche mussten die Raptors auch direkt 2 Niederlagen in 4 Partien einstecken, was die Quote auf aktuell 80% drückt. Zum einen ging man gegen die Ostaufsteiger aus Philadelphia ziemlich baden und versenkte dann noch unschön die Partie gegen die neu besetzten Hawks.


Detroit Pistons: Eine ärgerliche Woche verlebten die Pistons, welche neben einem Pflichtsieg gegen die nun managerlosen Pacers beide interessanten Partien gegen die Raptors (-4) und Lakers (-2) knapp abschenkten, bei dem EA angeblich wieder alles gab, was es Perverses bieten konnte. Vielleicht gibt es ja doch Karma?!


Houston Rockets: Klar ist ein 2-2 kein Weltuntergang, aber Niederlagen gegen Philadelphia und vor allem Portland schmerzen, zumal man zum erneuten mal aufgrund T-Foul gegen den GM auf West verzichten muss. In der sonst so rosaroten Rockets-Welt gab es sicherlich schon bessere Wochen.




News – Shortcuts::

+++ Eintritt: Am gestrigen Dienstag verdoppelte sich unsere geographische Ausländerquote durch die Aufnahme von Bullet, welcher das Amt bei den Jazz übernimmt. Besonders Bigsleep freut’s. Nun kann er es mit doppelter Mannsstärke den Piefkes zeigen! Oder so in der Art... +++

+++ Austritt: Leider gibt es auch einen Verlust zu vermelden. EDGI beschloss nach nur wenigen Wochen sein Amt als GM der Pacers nieder zu legen. Schade, aber wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. +++

+++ Austritt²: Ein ganz herber Rückschlag ist auch der Austritt des gestrigen Phantoms, kam er doch vor allem so überraschend mit dem ersten und einzigen Post im Forum, welcher durch zauberhafte Hand ebenfalls bereits verschwunden ist. Die Liga wird ohne dich nicht die selbe sein. Ruhe in Frieden, wer auch immer du warst. +++

+++ Trade?: Fast. Gerüchten zufolge stand ein Trade zwischen den Celtics und Magic unmittelbar bevor und hätte die seit einem Monat andauernde Tradeflaute beendet, aber scheiterte am Ende daran, dass festgestellt werden musste, dass der Capspace doch nicht ganz unrelevant ist. Die Geheimnisse eines Top-GMs sind eben ein großes Wissen, diplomatisches Geschick …und ein Taschenrechner. +++

+++ Siebhirn: Als wäre es nicht genug, dass zum wiederholten mal die Klausur in den Sand gesetzt wurde, nein nun vermisst Bad Mergentheim’s Finest auch mal wieder sein Handy. Wer Informationen über den Aufenthaltsort besitzt, soll Ben umgehend anrufen. Öh, ...wobei. Hm. Nun ja wenigstens kann er sich damit trösten, dass es einen neuen freiwilligen Awardteamchef gibt. Mehr dazu (hoffentlich) in den nächsten Tagen. +++



Rookie Watch:

Zur ca. Saisonmitte wird es Zeit für etwas Statistikwirrwarr und dabei bietet sich auch ein High Noon Blick auf die Rookies des letzten UBL Drafts an. Vorweg gesagt war der Kampf um die Krone des RotY selten so spannend, wie in dieser Saison, machen sich doch gleich ein halbes Dutzend an Kandidaten realistische Chancen auf die Frischlingsaward aus.
Betrachtet werden nur Rookies, welche mindestens 10 Spiele absolviert haben. Die rot-markierten Zahlen geben den jeweiligen Topwert der Kategorie unter den (besten) Rookies an.


1. Russel Westbrook (WAS) – 9th Pick

22.9 min (16 Games)
11.1 Pts, 37.9% FG, 15.0% 3er, 85.0% FT, 2.0 Reb, 11.1 Ass, 1.2 Stl, 0.1 Blk, 2.6 TO
UBL 20.9

Westbrook ist bis dato der Rookie mit dem höchsten Effektivität und spielt wohl auch die prominenteste Rolle aller Rookies in ihren jeweiligen Teams. Mehrfach war er es, der bei den Wizards Verantwortung übernahm und den Großteil der Player of the Game Awards abräumte. So gut Westbrook den Spielaufbau auch leitet, aber im Abschluss hat der Jung-Wizard noch arge Probleme. Die Quoten sind auch für einen Guard absolut unterirdisch und könnten ihn den RotY noch kosten.


2. Derrick Rose (CHI) – 3rd Pick

22.5 min (24 Games)
10.1 Pts, 50.0% FG, 18.8% 3er, 84.6% FT, 2.4 Reb, 8.9 Ass, 1.1 Stl, 0.0 Blk, 2.6 TO
UBL 19.6

Rose spielt zwar keine ganz so tragende Rolle bei den Bulls, wie Westbrook bei den Wizards, aber trotzdem besticht er durch seine Effizienz. Kein Guard schießt aus dem Feld eine höhere Quote als Rose und auch bei den Assists reichen 8.9 für den dritten Rang unter den Rookies. Auch bei den Turnovern hat sich Rose mittlerweile im Griff. Waren es in den ersten 12 Spielen noch 3.3 pro Spiel, hat er sich in den letzten 12 Partien bei für einen PG sehr ordentlichen 1.8 topg eingependelt. Einzig die fehlende Konstanz und zu wenig scoringtechnische Positiv-Ausreißer (null 20+ Scoring Games) trennen ihn von der Spitzenposition.


3. Michael Beasley (LAC) – 1st Pick

22.4 min (42 Games)
12.7 Pts, 53.4% FG, 14.3% 3er, 100% FT, 6.2 Reb, 1.6 Ass, 0.6 Stl, 0.1 Blk, 0.7 TO
UBL 18.6

Beasley ist der bis dato beste Scorer unter allen Rookies und das bei hervorragenden 53,4% aus dem Feld. Gerade auch da er vornehmlich als PF agiert, sind auch sein Reboundwert mit 6.2 pro Spiel absolut akzeptabel und reicht hinter McGee, Thompson und Gasol für Platz 4. Einzig eine noch tragendere Rolle im Team der Clippers und eine bessere Perimeteroffense (nur 1-7 3er, trotz grundsätzlicher Veranlagung) trennen Beasley vom RotY Award.


4. Kosta Koufos (CHA) – 18th Pick

19.8 min (12 Games)
12.1 Pts, 53.8% FG, 16.7% 3er, 50.0% FT, 4.8 Reb, 1.6 Ass, 1.3 Stl, 0.1 Blk, 0.9 TO
UBL 17.4

Koufos wurde schon vor der Saison als Rookiesensation angekündigt und auch wenn er es nicht ganz an die Spitze schafft, spielt er eine hervorragende Frischlingsaison. Vor allem dank seines Quadruple Double lesen sich seine Zahlen blendend. Mit 12.1 Punkten pro Spiel ist er die Nummer 2 hinter Beasley und auch seine Quote ist mit 53,8% auf dem Niveau des Nummer 1 Picks. Zudem klaut Koufos die meisten Bälle aller Rookies und das in knapp 20 Minuten pro Spiel im überfüllten Frontcourt der Bobcats. Aller Ehren wert.


5. JaVale McGee (SAC) – 20th Pick

19.7 min (34 Games)
9.1 Pts, 55.9% FG, 0.0% 3er, 94.1% FT, 7.9 Reb, 1.3 Ass, 0.6 Stl, 0.1 Blk, 0.7 TO
UBL 16.9

Ab nun wird es sehr violett. Das Kingstrio führt Center McGee an, welcher eine klasse Rookiesaison spielt. Keiner reboundend besser (7.9 pro Spiel), keiner aus den Top10 hat eine bessere Quote (55.9% FG). Und selbst seine 9.1 Punkte pro Spiel sind ein Topwert unter allen Rookies. Trotzdem erstaunlich, dass es nur zu 4 Double Doubles reichte in 34 Partien.


6. Jason Thompson (SAC) – 13th Pick

18.8 min (34 Games)
9.5 Pts, 54.5% FG, 0.0% 3er, 88.0% FT, 7.3 Reb, 1.1 Ass, 0.5 Stl, 0.3 Blk, 0.7 TO
UBL 16.9

King Nummer 2. Der Frontcourtpartner von McGee spielt eine ähnlich aufreizende Saison, wie McGee selbst. Auch die Stats sind auf einem fast identischen Niveau. Sowohl FG (54,5%), Rebounds (7.3 pro Spiel) und Punkte (9.5 pro Partie) stehen ähnlich zu buche. Zudem blockt Thompson die meisten Bälle aller Rookies. Entwickeln sich beide in der Zukunft weiter so, wie man es plant, haben die Kings auf lange Sicht ein feines Duo unter dem Korb.


7. Bobby Brown (SAC) – 25th Pick

18.1 min (20 Games)
8.9 Pts, 48.7% FG, 30.8% 3er, 100% FT, 0.9 Reb, 10.9 Ass, 0.7 Stl, 0.1 Blk, 3.0 TO
UBL 19.0

King Nummer 3. Und der durchlebt eine merkwürdige Rookiesaison. Brown startete fulminant in die Saison und führte über längere Zeit die Liga bei den Assists an und erzielte als einziger Rookie ein Double Double im Schnitt. Der RotY Award hätte zu dieser Zeit nur über Brown geführt. Allerdings kam es dann scheinbar zum Zerwürfnis mit dem Coach und Brown landete im Doghouse. Einige DNPs später wurde er zwar hin und wieder mal von der Leine gelassen, aber eigentlich auch nur dann, wenn Iverson neben ihm in der Hundehütte platz nehmen durfte. Schade eigentlich.


8. D.J. Augustin (NJN) – 5th Pick

20.8 min (17 Games)
9.9 Pts, 44.3% FG, 31.8% 3er, 100% FT, 1.4 Reb, 5.3 Ass, 0.8 Stl, 0.0 Blk, 1.8 TO
UBL 13.9

Augustin durchlebt eine durchaus solide Rookiesaison. Zwar kommt er nicht an die Assistwerte von Westbrook, Brown oder Rose ran, aber schmeißt dafür auch nur 1,8 mal den Ball weg und scored relativ solide (9,9 Punkte pro Spiel). Auch sein 3er ist mit 31.8% nicht sonderlich berauschend, aber das scheint allgemein ein Problem der diesjährigen Rookieklasse zu sein. Bleibt abzuwarten, ob die Entwicklung eines Augustin auch nachbetrachtend Pick 5 Wert war – schließlich immerhin auch 4 Positionen vor einem Westbrook.


9. Brook Lopez (PHX) – 6th Pick

22.6 min (28 Games)
5.4 Pts, 52.6% FG, 0.0% 3er, 90.9% FT, 5.5 Reb, 2.2 Ass, 0.7 Stl, 0.1 Blk, 0.7 TO
UBL 12.9

Eine der Enttäuschungen in dieser Saison ist sicherlich Lopez, war gerade ihm in Phoenix einiges zuzutrauen. Ohne sonderlich große Konkurrenz (Prince half aus Mangel an Bigmen die erste Saisonhälfte als Dauer-4er aus.) gelang es Lopez nicht wirklich berauschende Zahlen aufzulegen. Trotz der Tatsache, dass er neben Westbrook die meisten Minuten aller Rookies sieht, gelang es ihm nicht mehr als 5.5 Rebounds und 5.4 Punkte in seinen Statistikbogen zu spielen. Mag das Scoring noch zu verkraften sein, sind es aber vor allem die Rebounds (und auch Blocks) die einfach zu wenig sind. Phoenix reagierte und holte mit Zach Randolph mehr Scoring und Rebounding für den Frontcourt. Chance vertan Herr Lopez.


10. Anthony Morrow (HOU) – 22th Pick

14.7 min (25 Games)
10.8 Pts, 44.7% FG, 43.5% 3er, 50.0% FT, 1.9 Reb, 1.5 Ass, 0.3 Stl, 0.0 Blk, 0.9 TO
UBL 10.9

Schau an, doch noch ein Rookie der ein Perimetergame besitzt. Morrow agiert als Instantoffense für die Rockets und das auf einem sehr ordentlichen Niveau. Zwar wird er fast ausschließlich an der 3er Linie geparkt (68% seiner Würfe sind 3er), weshalb er wenig Beiwerk zu bieten hat, aber seine Aufgabe erfüllt er sehr ordentlich. 10.8 Punkte pro Spiel sind immerhin der 3. beste Wert hinter Beasley und Koufus.


Auf den Plätzen: Marc Gasol (CHA), Anthony Randolph (HOU), Ryan Anderson (LAC), Rudy Fernandez (POR), Roy Hibbert (MIL)



by McLean
25 Mar 2009 UBL Aktuell das Magazin News by UBL

UBL News - Woche 7 - 18.03.09



News – Shortcuts::

+++ Frischfleisch: Mico macht sich auf die verwaisten Hawks in eine goldene Zukunft zu führen. Der Neu-GM startete auch direkt schwungvoll mit 6 Spielen innerhalb von wenigen Tagen in die Saison. +++

+++ Comebacker: Und auch alte Bekannte tauchen aus der Versenkung wieder auf. Nach einmonatiger Pause meldeten sich in dieser Woche die Nets (Cyris) und die Timberwolves (Scale) spielerisch zurück. Welcome back. +++

+++ Transaktionskrise: Nicht nur in der realen Wirtschaft wird man scheinbar heut zu Tage seine Produkte nicht mehr los. Seit 3 Wochen drehte sich das Transferkarussell um keinen Millimeter. Diese Stagnation dürfte UBL Rekord während einer Saison sein. +++

+++ For Three: Im Spiel zwischen den Nets und den Bulls gelang der Truppe aus New Jersey das Kunststück (Novum?) mehr 3er (13), als 2er (12) im Korb der Gäste zu versenken und verließ damit das Parkett gar als Sieger. Wohl dem, der genug Schützen hat. +++

+++ Help wanted: Arbeitslos? Zuviel Zeit? Bock ausgebeutet zu werden? Perfekt. Das UBL Award Team sucht immer noch händeringend nach dem ein oder anderen Freiwilligen. Bewerbungen mit EU-genormten Passfoto und ausführlichem Lebenslauf an Bad Mergentheim’s Finest (aka Maguaire). +++






Who’s hot?




Golden State Warriors: So bescheiden der Saisonstart war, aber mittlerweile scheinen die Warriors ihren Flow wiedergefunden zu haben und bauten durch eine 2:0 Woche ihren Winningstreak auf insgesamt 6 Siege am Stück aus. Das erneute Heimrecht in Playoffrunde 1 ist allerdings mit den Kings – trotz dieser Serie – noch ein ganzes Stück entfernt.


Houston Rockets: Zwar verlor man unglücklich mit 2 Punkten gegen die Hornets, aber legte ansonsten eine gute 3:1 Woche aufs Parkett. Vor allem der Sieg gegen die Saisonüberraschung aus Philadelphia ist dabei erwähnenswert. Platz 2 im Westen dürfte den heuer wieder deutlich stärkeren Rockets wohl keiner mehr streitig machen können. Bleibt die Frage, ob Houston wiederum den aktuellen Top-Seed aus Memphis noch ärgern kann.


Atlanta Hawks: Die Hawks starteten zwar mit 3 Niederlagen in die Saison, aber rissen das Ruder rum und gewannen wiederum die letzten 3 Partien. Darunter ein Sieg gegen die Lakers. Aber selbst die Niederlagen fielen mit -1 (Detroit), -3 (Boston) und -9 (Houston) mehr oder minder knapp aus. Eine Playoffteilnahme im 1. Jahr ist somit für Neu-GM Mico alles andere als Träumerei und sollte wohl sogar der realistische Anspruch sein. Selbst das Heimrecht in Playoffrunde 1 ist möglich, wenn man die vielleicht ausgeglichenste Division um Charlotte, Washington, Orlando und eben Atlanta zugrunde legt.






Who’s not?





Phoenix Suns: Nach zweiwöchiger Abstinenz meldeten sich die Suns zurück, verloren Wade und kassierten zwei Niederlagen. Jene gegen die Pistons mit knapp 40 Punkten Differenz sogar überdeutlich. Der Losingstreak steht damit bei 7. Nach einem vielversprechenden 10:10 Saisonstart fährt der Playoffzug wohl langsam aber sicher ohne die Suns ab.


Chicago Bulls: Zwar setzte es in der letzten Woche ein 1:1, aber insgesamt gewannen die Bulls nur 2 der letzten 5 Partien. Besonders schmerzlich war dabei die 1-Punkt Niederlage gegen die Nets, war jene doch vermeidbar. Trotz der Tatsache, dass sich 2/3 des letztjährigen östlichen Toptrios in den Ruhestand respektive den Westen verabschiedeten, finden sich die Bulls heuer trotzdem nur auf Platz 3 hinter Toronto und Philadelphia wieder.


L.A. Lakers: Mit einem hohen Anspruch gestartet verlieren die Lakers langsam aber sicher den Anschluss im Kampf um die Top-Plätze im Westen. Nachdem es zuletzt schon nicht gut lief, schlidderte man mit der nächsten 0:2 Woche immer weiter in die Krise, verlor man dabei nicht nur gegen die direkte Konkurrenz aus Golden State, sondern auch gegen Atlanta unter. Für die Lakers bedeutet das aktuell einen L3 Streak und nur 2 Siege aus den letzten 6 Partien.




UBL Interview – Folge 5: Maguaire


McLean:
Wie auch den letztwöchigen Interviewpartner Freshmaker zog es Sie Anfang der Saison gen Westen, wobei es in diesem Fall zum einen weniger “eine Flucht aufgrund der sportlichen Konkurrenz war” und zum anderen mit den Wizards auch ein Stück Affinität und Identifikation geopfert wurde. Wurde der Schritt nachbetrachtend bereut, nun wo bspw. Murat nicht mehr Bestandteil der Liga ist?

Maguaire:
Es war sicherlich kein falscher Entschluss nach Memphis zu gehen, aber ich kann nicht leugnen, dass ich mein altes Team sehr vermisse. Ich denke sogar, wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich sogar in der Hauptstadt bleiben, unabhängig davon, wer in der Liga ist oder in welcher Conference. Aber auch jetzt ist ein weiterer Umzug nicht ausgeschlossen.

McLean:
Aber ist das die richtige Einstellung wenn man als Teil der Ligaleitung Wasser predigt und wein trinkt? Teamwechsel sollten grundlegend ja die Ausnahme sein, soweit ich informiert bin.

Maguaire:
Richtig. Ich stelle erneut, wie jeder andere auch, einen Antrag und die Ligaleitung kann das erlauben oder ablehnen. Ich kann auch in Memphis bleiben. Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt wieder weg will. Aber falls sich die Chance auf ein höher favorisiertes Team ergibt, dann versuche ich das natürlich.

McLean:
Das sei Ihnen gestattet. Kommen wir zum Wesentlichen. Sportlich läuft es heuer eigentlich wie immer. Man führt souverän die Conference an und verlor nur 2 von 26 Partien. Kann nur – wie in den letzten Playoffs – die eigene Motivation ein Stolperstein auf dem Weg zum zweiten Titel sein?

Maguaire:
Schwer zu sagen. In der Saison gab es schon ein paar Überraschungen von den "kleinen" Teams. Da ist bestimmt auch in den Playoffs mehr drin. Und wenn es gegen mich geht scheint es mir so, als wären alle immer besonders motiviert. Zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt im Spiel. (lacht)
Tatsache ist aber, dass der Abgang von Murat und die.. sagen wir mal unkonstante Leistung der Rockets mir nicht gerade unrecht sind. Aber irgendwann müssen ja auch mal die Bulls das System der Playoffs verstehen und durchstarten. Aber die Ostprobleme gehen mich ja zum Glück nichts mehr an, wenn überhaupt dann erst im Finale.

McLean:
Ein Unterschied zur letzten Saison ist die auffallend geänderte Hierarchie im Team. Stand bis dato das Team im Vordergrund, gibt es heuer mit Rasheed Wallace erstmals einen echten dominanten Go-to-Guy. Wie kam es zum gefühlten 5. Frühling des 34-jährigen, welcher seinen Output von 9,0 auf 20,8 ppg steigerte?

Maguaire:
Man wusste nicht genau wie man sich auf die neuen Spieler im Team verlassen kann. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so dramatisch aussieht, hat sich aber doch einiges getan. Gerade mein geliebter Hughes konnte nicht verlängert werden und bevor man das gleiche System noch einmal mit einem alten Marbury, Finley & Co versucht, setzt man lieber nochmal auf den neuen alten Liebling im Team. Der Erfolg gibt uns recht, also sehen wir auch keinen Grund was an der "neuen Hierarchie im Team" zu verändern.

McLean:
Sie sprechen da schon die richtigen Punkte an. Die letzte FA Phase lief ..nunja...sagen wir suboptimal. Marbury ersetzte den genannten Hughes und Finley, welcher überhaupt erst nach dubiosen Einschreitungen der Ligaleitung verpflichtet werden konnte, ersetzte Stevenson. Nun laufen im Sommer die Verträge um Neu-Go-to-Guy Wallace, Davis, Marbury, Young und Co - sprich dem Kern der Truppe - aus. Böse Vorahnung?

Maguaire:
Sehr böse sogar. Es wurde in den ganzen 3 Jahren zuvor noch nie so oft und penetrant wie in dieser Season nach Wallace gefragt. Wird wohl teuer werden..
Davis und Marbury sind zwar meine persönlichen Lieblinge, aber da kommen mir die auslaufenden Verträge sehr entgegen. Ich denke nicht, dass sie ihr spielerisches Niveau in der Zukunft halten können und somit auch einen kleineren Vertrag annehmen werden, wenn wir denn Interesse zeigen.
Young kann jederzeit durch die Rookieklausel in seinem Vertrag verlängert werden. Da sehe ich keine Probleme. Aber auch Leute wie Charlie Villanueva und Jarvis Hayes werden in der Zukunft fehlen. Der eine wird wohl nicht mehr gewollt und der andere dürfte unsere Vertragsvorstellungen überschreiten. Besonders bei den ganzen Verrückten, die ab und an mal "einen" Dollar zu viel bieten...

McLean:
Eine unfreiwillige Neustrukturierung ist also nicht ausgeschlossen?

Maguaire:
Man geht sogar stark davon aus.

McLean:
Abschließend wollen wir noch etwas über Ihr Wesen erfahren. Die gefühlte alleinige Übernahme der Ligaleitung, einen Titel im Gepäck, das gefürchtetste Team der Liga, einen neuen Stuhl im Zimmer. Welche Ziele hat man da als GM der Grizzlies überhaupt noch?

Maguaire:
Gegebenenfalls einen anderen Stuhl. Ich bin mit meiner kürzlich getroffenen Wahl nicht sonderlich zufrieden. Zwar stabil und auch durchaus bequem, aber meine richtige Gammellage zum spielen kann ich darauf nicht einnehmen.
Mal ehrlich: Der zweite Titel würde schon noch gefallen und diesen natürlich auch mal erfolgreich zu verteidigen. Die perfekte Season versuch ich auch noch zu erreichen, auch wenn das ein schier unmögliches Unterfangen werden könnte. Ziele gibt es genug. Die Frage ist nur, ob der Hunger und die Motivation so lange anhalten.

McLean:
Das bleibt zu hoffen. Danke für das Interview und abschließend wird Ihnen die Möglichkeit eingeräumt zu Grüßen oder bspw. Bonzo in den Arsch zu treten, warum es seit 2 Wochen so ruhig um ihn geworden ist.

Maguaire:
Ich will in der Öffentlichkeit kein schlechtes Wort über meinen ‘super vanilla Bear’ verlieren. Das regeln wir dann schon privat unter 4 Augen.
Ansonsten grüß ich alle, die das hier lesen und Mama.



by McLean

18 Mar 2009 UBL Aktuell das Magazin News by UBL

UBL News - Woche 6 - 10.03.09





Who’s hot?





Cleveland: Zugegeben – ein 2:2 ist prinzipiell noch kein Grund für Jubelstürme, aber allein die Tatsache, dass Splizzer mit seinen Cavs nun doch endlich in die Saison starten konnte ist ein absolutes ‚Top’ wert!


Washington Wizards: Hugen startete verhalten, aber legte an diesem Wochenende ein starkes 3:1 aufs Parkett, mit Siegen über die Lakers und Magic. Mit einer Siegquote von .500 sind die Wizards somit absolut auf Playoffkurs.


Houston Rockets: Der Champion aus Saison 1 spielt weiterhin souverän seinen Schuh runter, legte auch in dieser Woche ein starkes 5:1 hin und bleibt an Ligaprimus Memphis dran. Einzig die Partie gegen die schwankenden Hornets ging verloren, was sich aber wohl verschmerzen lässt bei Siegen über Kings, Thunder und Pistons.





Who’s not?





Milwaukee Bucks: Für die Bucks setzte es in der letzten Woche ein bitterböses 0:7. Nach einem anfänglich soliden Start findet man sich nunmehr im absoluten Tabellenkeller des Ostens wieder. Vor allem die Investition in Ginobili stellt sich mehr und mehr als Fehler heraus.


Orlando Magic: 3 Spiele, 3 Niederlagen. Die Playoffhoffnungen der Magic geraten merklich ins wanken, unterlag man beispielsweise mit den Wizards einem direkten Konkurrenten. Allerdings kein Grund zur Verzweiflung, agierten die Magic schon die komplette Saison zyklisch. Auf längere Losingstreaks (2x L6) folgten auch beachtliche Runs (W4 und ein 4 aus 5). Allerdings sollte genau so einer nicht mehr all zu lang auf sich warten lassen.


L.A. Lakers: Zwar konnten die Lakers auch zwei Partien für sich entscheiden, aber die Souveränität der ersten Saisonwochen ist dahin. Gegen das Kellerkind aus Milwaukee gewann man nur mit viel Glück und einem 2 Punkte Vorsprung, wohingegen es gegen Washington und die widererstarkten Warriors deutlichere Niederlagen setzte. Insgesamt gelangen L.A. gar nur 2 Siege aus den letzten 5 Partien. Wenn es mit dem Heimrecht in Runde 1 klappen soll, muss man sich in LaLaLand wieder merklich straffen.



UBL Interview – Folge 4: Freshmaker


McLean:
Nach einer Steigerung im zweiten Jahr steckten die Knicks zuletzt in der östlichen Klemme ohne so recht an den großen Namen vorbei zu kommen. Es folgte insofern der Wechsel – natürlich nur ..öh...aus Prestigegründen – zu den Lakers. Ist nun alles besser?

FreshMaker:
Ganz im Gegenteil. Maggy die alte Cheatersau hatte natürlich den gleichen Slogan ‘Go-West’ im Gepäck und machte es mir nach. Damit ist die Conference Meisterschaft abgehackt, verdammt!

McLean:
Wahrscheinlich. Zu allem Übel zeigte zuletzt der Trend bei den Lakers merklich nach unten. Immer wieder ist von dieser bösen und übermächtigen Gestalt Namens EA zu hören. Was ist dran oder ist Selbsteinschätzung grundlegend eher weniger Ihre Stärke?

FreshMaker:
Hallo wir reden hier von den lila-goldenen Hollywood-Lakers. Wenn da kein Showtime angesagt ist, gehen die Fans natürlich gleich flöten oder eben zu den Clippers. Nein also den Saisonstart hat man sich definitiv anders vorgestellt. Mit dem Laufen’er Pack wurden ja erstmal machbare Gegner gewählt. Allerdings läuft hier alles aus der Bahn. Scheiße, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Butler hat seine Defense im Madison Square Garden gelassen und Sweet Lew J ist auch nicht mehr das was er einmal war. Wie die elektronischen Künste darin involviert sind kann ich allerdings auch nicht sagen.

McLean:
Liegt der Abschwung eventuell auch an den teils überraschenden Moves aus der Offseason? Früher war immer wieder von der Affinität zu Tyson Chandler zu hören, aber in der FA Phase verließ er ohne wesentliche Gegenwehr den Club. Wie konnte es dazu kommen oder waren jegliche Zuneigungsbekundungen nicht mehr als leere Worthülsen?

FreshMaker:
Tyson wer? Ja es ist richtig das Chandler der Spieler war um den ich schon seit geraumer Zeit mein Team aufgebaut habe, seine Schnelligkeit, seine Athletik, seine Größe, ja seine pure Männlichkeit ..[nachträglicher Einschub der Redaktion: der Gesprächspartner verliert vermutlich seine Sinne..] ... Also der eigentliche Grund weshalb Tyson nicht resignt wurde ist ein anderer. Tyson kommt ja aus der Stadt der Engel und wäre als Homeboy natürlich der perfect-fit. Als wir ihm dann aber einen 11 Millionen Dollar Vertrag über 4 Jahre anboten und er davon Wind bekam, dass das Team in seine Heimat ziehen wird, bekam er Muffensausen. Er erzählte uns das er als Kind mal in einem Supermarkt Süßigkeiten hat mitgehen lassen und seitdem will der Besitzer ihm an die Wäsche. Der Typ wurde zum Stalker für ihn und daher war er sehr froh erst mal im Wald von Minnesota zu verschwinden und dann bei den Knicks im Großstadtdschungel unterzutauchen. In L.A. wäre er dem Stalker allerdings wieder ausgesetzt gewesen und daher wollte er lieber nach New Jersey und sich mit seinen 7´1 in der Pampa verstecken. Soweit ich weiß hat er das bereits auch sehr erfolgreich geschafft und bisher ebenfalls noch kein Spiel in Los Angeles absolviert. Achja und eigentlich ist Bynum doch auch viel besser nicht wahr?

McLean:
Äh, ja. Eine sehr ...hm...interessante Geschichte. Oder so ähnlich. Wie auch immer. Wo wir gerade bei Bynum sind. Er ist nur einer von 2 Spielern im Kader mit einem längerfristigen Vertrag. Droht dem Rest des Teams das gleiche Schicksal, wie Chandler?

FreshMaker:
Soweit ich weiß hat sonst niemand seine Wurzeln hier in Los Angeles und daher hoffen wir das keiner unserer Spieler ähnliche Probleme hat wie der arme, kleine Tyson. Der Kern der Truppe ist sicherlich nicht schlecht und es wird mit diesen Spielern auch der letzte Run auf die Meisterschaft werden. Rush und Gooden wussten letzte Saison zu gefallen und wurden deshalb resignt. Das wird es nächstes Jahr nicht geben. Was nächste Saison kommt weiß man noch nicht. Bynum wird definitiv der Ecksteine der Franchise sein. Er ist ja auch der einzige verlässliche Spieler hier - scheiß EA! *räusper*. Rashard wird wohl verlängern, jedoch wird Butler nicht zu halten sein. Der Rest ist ja eh nur Filler. Wer weiß, vielleicht zieht das Team auch wieder in den Osten? Und Chandler kommt wieder an Board und es würde zu einer neuen Generation der Twin Tower kommen. The future is bright!

McLean:
Die Zukunft mag vielleicht rosig sein, aber bleiben wir abschließend in der Gegenwart. Was sind die Lakers im Stande heuer zu erreichen? Der endgültige Schritt zum Contender erfolgte bislang ja noch nicht wirklich. Kommt trotzdem der Durchmarsch als Underdog in den Playoffs oder ist wieder in Runde 1 oder 2 Schluss?

FreshMaker:
Runde 1? Warten sie! Wenn ich sie in die FInger kriege!!!! Ich war bisher immer in Runde 2!

McLean:
Äh gut, lassen wir das hinsichtlich Leib und Wohl aller Beteiligten. Viel Erfolg dann noch in dieser Saison und die Lehre aus der Geschichte ist wohl, dass sich klauen nicht lohnt. Also immer Vorsicht vor den Supermarktdetektiven.

FreshMaker:
Ja darauf werde ich achten. Was ich noch sagen wollte ist das EA stinkt. Tschüßikowski.



Best Case vs Worst Case – Folge 2: New Orleans Hornets

Best Case:


Da die Hornets nur so durch die Saison dümpeln erkennt Luggi die Zeichen der Zeit und beschließt seine Chance zu nutzen. Duggi, Muggi, Schnuggi und Pluggi melden sich in der Liga an und schnappen sich die vakanten Teams vor anderen Bewerbern. Anschließend werden Hurschti, Scale und Maguiare so lange penetriert, bis sie in der Offseason nach Miami, Boston und Atlanta wechseln. In der Folgesaison belegt Laufen 7 der 8 Playoffplätze im Westen und die Hornets ziehen ungefährdet in die Finals ein. Auf der Euphoriewelle reitend werden die neuen Ben’schen Heat gesweept. Luggi’s Kopf steht ..äh..Kopf. Per Meisterparade geht es quer durchs Kinderzimmer.


Worst Case:

Da die Hornets nur so durch die Saison dümpeln erkennt Luggi die Zeichen der Zeit und beschließt seine Chance zu nutzen. Duggi, Muggi, Schnuggi und Pluggi melden sich in der Liga an und schnappen sich die vakanten Teams vor anderen Bewerbern. Anschließend werden Hurschti, Scale und Maguiare so lange penetriert, bis sie in der Offseason nach Miami, Boston und Atlanta wechseln. In der FA-Phase steht Luggi vor der Aufgabe für 7 Teams parallel Spieler zu signen und scheitert kläglich. Per Strafsigning müssen alle Teams mit allerlei Unkraut gefüllt werden, weshalb es lediglich die Hornets auf Platz 8 in die Playoffs schaffen. Dort ist allerdings gegen die Clippers per 0:4 Schluss. Anschließend sitzt Luggi niedergeschlagen und einsam im Zimmer, als der Streit im Kopf eskaliert. „Du bist schuld!“, „Nein du, du Idiot!“...


by McLean
10 Mar 2009 UBL Aktuell das Magazin News by UBL

UBL News - Woche 5 - 03.03.09



News – Shortcuts::

+++ Lebenszeichen: Allen Untergangsprophezeiungen zum Trotz kommt die UBL wohl schneller aus dem Tal, als gedacht. Großen Anteil daran haben Hugen und Hurschti, welche die (voreilige) Ankündigung des Rücktrittes zurücknahmen und beide bereits in Woche 5 wieder am Ligageschehen teilgenommen haben. +++

+++ Nachwuchs: Nicht nur alte Gesichter kehren zurück, nein auch dem ersten neuen Member (neben 3 weiteren Anmeldungen) konnte ein Team zugeteilt werden. EDGI war die Spielweise der ESL Leid und fügt seinen Namen der GM Liste der UBL bei. Allerdings sind große Fußstapfen von Nöten, da er niemand anderen als den amtierenden Champion aus Indiana übernimmt. +++

+++ Rekord: Luggi (NOH) zeigte es allen Hatern und hielt seinen vorübergehenden Rückzug vom Spielgeschehen mit drei Tagen ganze zwei länger durch, als es ihm prophezeit wurde. Soll noch einer sagen, er hätte kein Durchhaltevermögen... +++

+++ Wolle lecker Gyros?: Wie auch immer es zustande kam, aber Rookie Kosta Koufus (CHA) gelang in dieser Woche ein (das erste in der UBL überhaupt?) Quadruple Double mit 44 Punkten, 11 Rebounds (8 off), 11 Assists und 10 Steals bei einem UBL Wert von 107,7. Respektoupolos.





Who’s hot?





Toronto Raptors: Fast schon etwas unbemerkt und ohne großes Aufsehen zu erregen marschiert die einzige kanadische Franchise schnurstracks Richtung Platz 1 im Osten. Auch in dieser Woche gab es ein souveränes 3:0, was die eigene Bilanz auf neun Siege bei nur einer Niederlage bringt. Nach 3 Jahren des 'immer oben dabei, aber nie wirklich was erreicht' ist eventuell ja jetzt der Zeitpunkt für die Raptors gekommen.


Memphis Grizzlies: *gähn* Die Grizzlies geben sich weiterhin keine Blöße und werden vor allem offensiv immer dominanter. Auch in dieser Woche setzte es ein 3:0 inklusive Siegen gegen Charlotte und Chicago. Und das bei 103 Punkten pro Spiel. Autsch...


Golden State Warriors: Na schau mal einer an. Nach einem sehr mauen Saisonstart erlernen die Warriors das Siegen wieder und konnten in Woche 5 Erfolge gegen Boston und New Orleans verzeichnen. Beizeichnend dafür, dass ausgerechnet Golden State die (eigentlich nicht vorhandene) Defense wiederentdecken musste.





Who’s not?





New York Knicks: Nach einem starken Zwischenhoch kam wieder ein merkliches Tief. Aktuell befinden sich die Knicks auf einem 5 Game Losingstreak – inklusive zwei Niederlagen aus Woche 5. Vor allem der zuvor sehr starke Luther Head ließ dabei merklich nach mit nur noch 3,6ppg und einer Quote von 33% aus dem Feld innerhalb der letzten 5 Partien.


Boston Celtics: Auch Boston ließ etwas nach und musste sich in Woche 5 mit nur zwei Siegen aus sieben Spielen begnügen. Trotz eines Sieges gegen Philadelphia kassierte man schmerzliche Niederlagen gegen Charlotte bzw. Washington und damit gegen die direkte Playoffkonkurrenz. Allerdings machte Boston zuletzt auch positive Schlagzeilen durch problemfreie Auftritte während und nach den Spielen. Und bekanntlich ist der Erfolg ja nicht alles...


New Orleans Hornets: Das Auf und ab in New Orleans geht weiter. Setzte es zu Beginn der Woche noch ein 3:0, kassierte man in den letzten 5 Spielen ganze 4 Niederlagen. Vor allem schmerzhaft dabei ist, dass es mit zwei mal Portland und Golden State gegen Teams ging, die aktuell im westlichen Tabellenkeller zu finden sind. Einzig gegen Dallas konnte man als Sieger vom Platz gehen und das auch nur per Duseltreffer in der Schlusssekunde. Konstanz ist und bleibt insofern ein Fremdwort in der Hauptstadt des Jazz.



Wanna play some ball?:

White men can’t Jump? Von wegen! Aufgewühlt durch Basketballlegende Dimi Bonzo’poulus stellte sich heraus, dass in der UBL eine Menge NBA Potential schlummert. Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll bereits um eine Wildcard für die BBL gebuhlt werden. Selbst dessen Geschäftsführer Jan Pommer zeigt Interesse und soll ein „diese Dorfvereine a la Alba gehen mir eh auf den Sack..“ hinter vorgehaltener Hand gemurmelt haben.
Vorerst müssen die UBL Globetrotters aber weiterhin für eine Flasche Bier und etwas Laufen’er Milch durch die Republik touren. So auch heute Abend...

And now the starting lineup:


At Forward, out of Highschool Bad Mergentheim (woauchimmer), number 22, Ben “Sheeeeeeeeed” Maguiare.

A 6’3” Forward, from Furtwagen University, Dimi “Antoine ‘Ich werf nur, wenn ich den Ball hab’ Pierce” Bonzooopoulus.

The man in the middle, from Chemnitz University, number 7, Mc “Przyzyzybilla” Leaaan.

At Guard, from Bavaria - Austria, number 10, Da Reeeeeal “MofaMonta feat. Ericka Dampier” Teeeeddy

From Laufen Grundschule, at Guard, 5’11”, Shizo MaStat “A.I.” Luuuuggiii.

Coached by “retired cause of kein midrange game, lass mich zu leicht blocken, steale nicht, blocke nicht, aber sonst bin ich nett“ S. Tuuuudeeeeeeeent.

Die Gegner verließen anschließend weinend das Spielfeld in Richtung Klo und gaben die Partie kampflos ab. Gegebenenfalls waren daran die in zwiebeln getränkten Trikots und das Gatorade mit Abführmittelgeschmack schuld, allerdings konnten diese Vorwürfe abschließend nicht verifiziert werden...


by McLean

03 Mar 2009 UBL Aktuell das Magazin News by UBL

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